Was sonst noch los ist…

Und wenn alle Veranstaltungen und Gottesdienste ausfallen, eines darf nicht wegfallen: die praktizierte Nächstenliebe. Spenden Sie deshalb direkt an MISEREOR Aachen und vergessen Sie nicht ihre Adressdaten mit zu übermitteln, damit MISEREOR eine Spendenbescheinigung ausstellen kann. Die Kontodaten finden Sie auf dem untenstehenden Plakat.

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Natürlich können Sie sich alternativ auch mit unserem Pfarrbüro in Verbindung setzen und Ihre Spende über unser Pfarrkonto abwickeln, um von hier aus auf Wunsch auch eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt zu bekommen.


Die Fastenzeit in Indien


Die Fastenzeit bezeichnet in der christlichen Religion den 46-tägigen Zeitraum vor Ostern. Sie besteht aus 40 Fastentagen und 6 fastenfreien Sonntagen. Während dieser Zeit finden einige der wichtigsten christlichen Fest- und Feiertage statt. Die wichtigsten sind:Aschermittwoch, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. In den Wochen vor Ostern wird Jesu Christi 40 tägigem Aufenthalt in der Wüste gedacht. Es gibt drei Riten innerhalb der Katholischen Kirche in Indien: nämlich den Lateinischen Ritus, den Syromalabar Ritus und den Syromalankara Ritus.Verschiedene Kirchen in Indien praktizieren Fastenzeit unterschiedlich nach ihren eigenenTraditionen und Glauben, aber der ultimative Zweck aller Fastenzeit Praktiken ist der Spirituelle Beistand, den sich die Menschen wünschen.


Im Syromalabar Ritus beginnt die Fastenzeit am Aschermontag, aber im Lateinischen Ritus am Aschermittwoch. Während der Fastenzeit nehmen die meisten Christen nur vegetarisches Essen zu sich. Die Heilige Woche beginnt am Palmsonntag.

Am Gründonnerstag wird die Fußwaschung von 12 Gemeindemitgliedern in den Kirchen die Art und Weise symbolisieren, wie Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hat. Danach wird jeder christliche Haushalt das Ritual des Pasha-Mahls durchführen. Der Karfreitag ist der Tag der Trauer. Das Fasten geht Hand in Hand mit völliger Abstinenz.


Das eigentliche Fest beginnt eine Nacht vor dem Osterfest, also am Karsamstag.

In den Pfarreien wird viel Sorgfalt angewendet, um den Geist der Fastenzeit zu bewahren. Die Feier des Sakramentes der Versöhnung wird gefördert. Die Seelsorge wird für Kranke, die zu Hause und in den Krankenhäusern sind, erweitert. Jedes Jahr nach Ostern werden die Häuser in den Pfarreien vom Priester gesegnet.


Pater Siju Joseph