Angebote im Lebenslauf

 

Taufen

…feiern wir (in der Regel) immer

  • am 1. Sonntag im Monat um 11.30 h
  • am Samstag vor dem 3. Sonntag im Monat um 14.30 h
  • wenn die beiden Regeltermine ausgebucht sind, ggf. zusätzlich am letzten Sonntag im Monat um 11.30 h

Den Ort der Taufe darf die erste Familie, die ein Kind anmeldet, bestimmen. Dafür stehen die St. Marienkirche und die Christus König Kirche zur Auswahl. Wegen ihrer geringen Größe ist in der St. Marienkirche die Zahl der Täuflinge in der Regel auf 2 Kinder beschränkt.

Melden Sie sich bitte möglichst frühzeitig zu einer Terminabsprache im Pfarrbüro (02861-3713).

Dort erhalten Sie auch eine Mappe mit Anregungen zur Gestaltung. Auch geben wir die Kontaktdaten anderer Tauffamilien mit deren Einverständnis gerne weiter, damit Sie sich im Vorfeld zusammensetzen können, um eine mögliche gemeinsame Feier abzusprechen.

Denken Sie auch an die Liedbegleitung? Sie muss nicht sein, aber wenn Sie zufällig jemanden kennen, der Blockflöte oder Gitarre oder… spielt, darf der/die gerne die Liedbegleitung übernehmen.

P.S.:    In der Vergangenheit war es manchmal so, dass man als Gemener Elternpaar die Taufe seines Kindes schon über ein halbes Jahr im Vorfeld anmelden musste, da freie Termine bis dahin alle ausgebucht waren. Damit dieses Risiko minimiert wird, hat der Pfarreirat beschlossen, Familien, die nicht aus Gemen kommen, eine Terminzusage frühestens 6 Wochen vor dem Tauftermin zu geben.

 

Versöhnung und Beichte

Zugegeben: Sie ist bei vielen in Vergessenheit geraten. Aber es lohnt sich manchmal, Vergessenes wieder an die Oberfläche zu holen. In jedem Leben gibt es immer mal wieder das Gefühl: Das war jetzt gerade nicht so toll, wie ich mich da verhalten habe. Manchmal bringt eine Entschuldigung bei dem, den ich verletzt habe, die Sache wieder in Ordnung. Manchmal haben das Ganze aber auch andere mitbekommen, und ich kann es nicht einfach so wieder gut machen. Beispielsweise, wenn ich etwas Unschönes oder Negatives über einen Mitmenschen gesagt habe, was andere mithörten und vielleicht schon wieder dritten weiter erzählt haben…

Jesus hat uns für solche Fälle eine Möglichkeit zur Bereinigung hinterlassen: das Sakrament der Versöhnung. Das besagt: Wenn ich in einem Gespräch mit einem Priester sage, was mir leid tut, darf dieser mir von Gott die Vergebung zusagen. Das beseitigt nicht den Auftrag, zwischenmenschlich wieder gut zu machen, was gut zu machen ist. Aber ich darf mich vom Rest, der nicht in meiner Hand liegt, frei gesprochen fühlen. Das ist ein gutes Gefühl. Probieren Sie es mal aus! Jeden Samstag ab 16.15 h im Gesprächszimmer der Christus König Kirche oder telefonisch frei vereinbar.

 

Erstkommunion

In der Regel empfangen Kinder, die das dritte Schuljahr besuchen, nach einer entsprechenden Vorbereitungszeit erstmals die heilige Kommunion. In unserer Gemeinde gibt es dazu drei Modelle:

I.    Kinder, welche die Cordula-Grundschule besuchen oder sich dem vom Kernteam der Erstkommunionvorbereitung begleiteten Weg anschließen möchten.

II.   Kinder, welche die Montessorischule besuchen.

III.  Kinder, welche die Neumühlenschule besuchen.

 

 

Zu I.:

Seit vielen Jahren arbeiten wir nach dem Drei-Säulen-Modell. Das meint: Die Eltern bereiten ihre Kinder selbst auf den Empfang des Sakramentes vor. Die Eltern ihrerseits besprechen sich dazu bei frei zu vereinbarenden Elterntreffen mit den sog. Katecheten aus ihrer Runde. Diese wiederum treffen sich mit dem Erstkommunion-Kernteam vierzehntägig, um jeweils zwei Katechesen zu besprechen.

Dahinter steckt die Botschaft: Die Eltern sind die wichtigsten Zeugen des Glaubens für ihre Kinder. Aber wir möchten sie nicht alleine lassen und geben Unterstützung, damit der Weg ein guter Weg wird.

 

 

Zu II.:

Die Eltern der Montessorischule nehmen in der Regel alle zwei Jahre Kontakt mit der Gemeinde auf und besprechen einen eigenverantwortlich gestalteten Vorbereitungsweg zum Empfang der ersten heiligen Kommunion.

 

Bei beiden Modellen (I und II) ist die Auseinandersetzung mit dem Thema „gut-schlecht; richtig-falsch“ und im Zusammenhang damit der Empfang des Sakraments der Versöhnung in den Vorbereitungsweg mit eingebaut.

 

 

Zu III.:

In der Neumühlenschule melden sich Lehrer ebenfalls in der Regel alle zwei Jahre, um eine eigene Erstkommunionfeier mit besonderen Kindern abzusprechen. Die Lehrer übernehmen dabei die Verantwortung für einen Vorbereitungsweg, der sich ganz am Rahmen der Möglichkeiten der Kinder orientiert. Die Feier selbst findet wahlweise in der Christus König Kirche oder der Schönstatt Au statt.

 

Ein besonderes Thema nicht nur auf dem Weg zur Erstkommunion ist für alle begleitenden Erwachsenen die Prävention sexualisierter Gewalt. Nach einer entsprechenden Basisschulung unterzeichnen alle, die mit Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde zu tun haben, eine sog. Selbstverpflichtungserklärung zum Wohl der anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Der Kirchenvorstand unserer Gemeinde hat Ende 2017 ein Institutionelles Schutzkonzept verabschiedet, welches alle Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit zu möglichst optimierten Rahmenbedingungen zur Prävention sexualisierter Gewalt anhält.

 

Firmung

In der Firmvorbereitung haben sich die beiden Pfarrgemeinden St. Remigius, Borken und Christus König, Gemen zusammen geschlossen. Für Jugendliche ab dem 9. Schuljahr und ältere Jugendliche bieten die beiden Pfarreien jedes Jahr eine Vorbereitung auf die Firmung in verschiedenen Kursen an:

Zwei Basiskurse, ein handfester Kurs „work & pray“, eine Fahrt in ein Jugendbildungshaus und eine Fahrt nach Taizè umfassen das unterschiedliche Kursangebot, aus dem sich jeder den passenden Kurs aussuchen kann. Im Herbst werden die Jugendlichen aus dem 9. Schuljahr angeschrieben und zur Firmvorbereitung eingeladen. Die Kurse beginnen dann konkret am Anfang des neuen Jahres und enden mit der Feier der Firmung im Mai oder Juni desselben Schuljahres.

Ansprechpartner für die Firmung sind in Borken Pastoralreferentin Sonja Stratmann und in Gemen Pastoralreferent Christoph Jäkel.

 

 

Hochzeit

Sie möchten heiraten? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Die barocke St. Marienkirche gehört zu den beliebtesten Hochzeitskirchen der Umgebung. Natürlich sind auch Trauungen in der großen Christus König Kirche möglich.

Bei Interesse erkundigen Sie sich bitte im Pfarrbüro nach den konkreten Möglichkeiten. Es empfiehlt sich eine langfristige Planung. Doch manchmal ist auch ganz spontan etwas drin.

Das Pfarrbüro gibt Ihnen ein Heft mit Gestaltungsvorschlägen mit auf den Weg, außerdem einen Flyer mit Angeboten zu Paarseminaren, die im Vorfeld helfen, dem Besonderen einer kirchliche Trauung noch mal auf die Spur zu kommen.

Schließlich gibt es im Pfarrbüro auch ein Merkblatt zu häufig gestellten Fragen (Blumenschmuck, Musik, Kosten, Hochzeitskerze, Messdiener, Fotografieren, Blumen streuen, Parken, bester Zeitpunkt für Kontaktaufnahme, Geistlicher).

 

Krankheit

Hauptsache gesund, ist ein oft gehörter Wunsch. Doch die Wirklichkeit ist anders. Kein Mensch wird lebenslang nie krank gewesen sein. Manchmal gibt es ein Wehwehchen, welches uns nach kurzer Zeit wieder in Ruhe lässt wie der Schnupfen im Winter. Manchmal beeinträchtigt uns eine Krankheit auch längerfristig und dauerhaft.

Wer durch Krankheit oder Alter sein Leben eingeschränkt sieht und doch den Kontakt zur Gemeinde aufrechterhalten möchte, darf sich dazu gerne im Pfarrbüro oder bei einem der Seelsorger melden. Wir können Besuche absprechen, auf Wunsch auch einen einmaligen oder regelmäßigen Empfang der Krankenkommunion oder ggf. auch eine Feier der Krankensalbung. Haben Sie keine Scheu! Gerade zu den Kranken fühlte sich Jesus besonders gesandt.

 

Todesfall

Wenn der Tod den Lebensweg eines Menschen auf Erden beendet, steht die Zeit still. Und doch sind in den Tagen danach viele Dinge zu regeln. So wird es auch um die Beerdigung gehen.

Hat der Verstorbene sich vor dem Tod selbst dazu geäußert, wird die Grundentscheidung getroffen sein: wünschte er sich eine Erdbestattung oder eine Urnenbestattung? Gibt es Angehörige, die im Nachhinein die Grabpflege übernehmen können und wollen, oder gibt es keine, so dass ein Rasengrab oder ein Pflegevertrag mit der Treuhandgesellschaft der Friedhofsgärtner zu wählen ist? Sowohl auf dem sog. Alten Friedhof an der Neumühlenallee, der sich in kirchlicher Trägerschaft befindet, als auch auf dem städtischen Sternbuschfriedhof sind die verschiedenen Bestattungsformen möglich.

Auch für die kirchliche Bestattung gibt es verschiedene Formen. In Gemen wird meistens die Beerdigung auf dem Friedhof vor der Feier einer Heiligen Messe im Gedenken an den oder die Verstorbene in der Kirche gewünscht. Manche sprechen Bekannte an, welche auf dem Friedhof beim Eintreffen der Menschen bereits den Rosenkranz beten. Andere bevorzugen die stille Wartezeit oder lassen leise Meditationsmusik spielen. Nicht immer folgt der Bestattung auf dem Friedhof ein Gottesdienst in der Kirche. Soll er gefeiert werden, gibt es auch hier viele Gestaltungsmöglichkeiten. Sprechen Sie diese bitte mit dem Priester ab, den Sie über das Pfarrbüro (Tel. 02861-3713) oder außerhalb der Öffnungszeiten auch per Handy (Nummer wird auf dem Anrufbeantworter angesagt) erreichen. Das Gespräch über den Verstorbenen und vielleicht auch über die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod mag gut tun und wie ein Licht im Dunkel der Trauer wirken.