Ökumene

 

Ökumeneausschuss

ökumenisches Bibelgespräch

ökumenische Frühschichten

Nacht der offenen Kirchen

ökumenische Früh-dabei-Gottesdienste

Sonntag für Kinder

ökumenischer Kirchenpilgerweg

Ökumenebrücke

 

Ökumenisches Bibelgespräch

Die Bibel ist das Buch, das Christen über alle Konfessionsgrenzen hinweg verbindet. Es tut gut, im ökumenischen Gespräch über ausgewählte biblische Texte oder Bücher über die Konfessionsgrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen. Das geschieht in Gemen in der Regel in den ersten Monaten des Jahres an einigen Freitagabenden ab 20 h im evangelischen Gemeindehaus.

2019 steht der „Philpperbrief“ im Zentrum der Gesprächsreihe.

 

 

Ökumenische Frühschichten

Am Samstagmorgen gibt es in der Fasten- und der Adventszeit besonderes Angebot: um 6.30 Uhr gibt es im Chorraum der St. Marienkirche für eine halbe Stunde Texte und Lieder als besinnlichen Impuls. Anschließend kann, wer mag, im Jugendheim gemeinsam frühstücken.

 

 

Nacht der offenen Kirchen

In Gemen feiern wir sie seit langem jedes Jahr: die Nacht der offenen Kirchen, meistens zu Pfingsten. Zwar nicht für eine ganze Nacht, wohl aber für ein ca. zwei Stunden begeben wir uns auf einen Gang von der evangelischen zu einer der katholischen Kirchen Gemens oder umgekehrt. An den Orten gibt es Licht- und Text- oder Liedinstallationen, welche stets neu überlegt werden. Den Abschluss bildet eine Begegnungsmöglichkeit der Teilnehmer am Zielort. Nähere Informationen finden Sie kurz vor dem Angebot auf der Seite „Aktuelles“.

 

 

Sonntag für Kinder

Der Sonntag für Kinder hat eine lange Tradition und auch eine lange ökumenische Tradition. Er entstand in den 1980er Jahren als Kindersommerfest der Gemeinde. Der Familiengottesdienst bildet stets den Auftakt und dann geht es rund um das evangelische Gemeindehaus weiter mit einem Kinderflohmarkt, Grillen und Waffelbacken.

Seit vielen Jahren gestalten die Burgspatzen den Familiengottesdienst mit und beteiligen sich auch an dem bunten Treiben nach dem Gottesdienst.

Der nächste Termin ist am 8. Juli. In diesem Jahr leider und ausnahmsweise ohne die Burgspatzen, da Herr Jäckel schon Urlaub hat.

 

Ökumenischer Kirchenpilgerweg

Pilgern ist in. Nicht erst seit Harpe Kerkeling. Unser Altes Kloster, die Schönstatt Au und die St. Remigiuskirche liegen direkt am westfälischen Jakobsweg, auf dem man bis nach Santiago de Compostella wandern kann.

Viele laufen zu Fuß auf Pilgerwegen. Andere bevorzugen das Fahrrad.

Es gibt das Wort: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“ Tatsächlich gibt es vor unserer Haustür eine Alternative: den ökumenischen Kirchenpilgerweg. Er verbindet 34 katholische und evangelische Kirchen im Dekanat Borken auf rund 150 km Wegstrecke. Keiner muss diesen Weg auf einmal bewältigen. Man kann ihn in passende Etappen unterteilen, eben weil er so gut erreichbar in unserer Nähe liegt. Die teilnehmenden Kirchen sind in einem Pilgerbüchlein beschrieben. Eine beigelegte Karte dient der Übersicht.

Vor Ort hat jede Kirche einen Pilgerstempel. Mit ihm kann der Weg auf Wunsch dokumentiert werden. Die Pilgerbüchlein sind in den Pfarr- und Gemeindebüros der teilnehmenden Kirchen erhältlich.

Nähere Informationen finden Sie auch auf unserer Facebookseite: ökumenischer Kirchenpilgerweg.

 

 

Ökumenebrücke

Sie führen zueinander, überwinden Gräben: Brücken. Seit dem 11. Juni 2017 trägt die Straßenbrücke über der Aa-Umflut vor dem Heimathaus Grave den Namen „Ökumenebrücke“.

Der Rat der Stadt Borken hatte vorher einstimmig sein Einverständnis erteilt und die Kostenübernahme für ein entsprechendes Hinweisschild zugesagt. Unter großer Beteiligung der Gemener Bürger, insbesondere aus beiden Kirchengemeinden, fand eine feierliche Zeremonie statt, die musikalisch durch den Posaunenchor Borken-Gemen begleitet wurde. Die Festansprache hielt Bürgermeisterin Mechthild Schulze-Hessing. Bei dem sich anschliessenden Empfang im Heimathaus war die positive Resonanz auf dieses Ereignis nicht zu überhören. Für eine besondere Überraschung sorgten Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde Bocholt-Isselburg. Sie spendierten die leckeren und allein durch ihr Aussehen neugierig machenden „Häppchen“ so reichlich, dass für alle Besucher gesorgt war. Zum verliehenen Namen enthält die Hinweistafel an der Brücke folgenden Text:

In Würdigung des seit Jahrzehnten in gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung gelebten Miteinanders der Konfessionen war es der Wunsch des Gemener Ökumeneausschusses, dieser Brücke einen Namen zu geben. Sie verbindet Menschen der Evangelischen Kirchengemeinde Gemen und der Katholischen Kirchengemeinde Christus-König auf direktem Wege.“

Karl-Heinz Andresen