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Herzlich Willkommen bei der katholischen Kirchengemeinde Christus-König Gemen…!

            

„Dem Teufel kräftig an der Nase ziehen“

Unsere Kirchengemeinde ist eine Gemeinde mit alten Wurzeln, jüngerer Eigenständigkeit, eigener Identität ihrer Mitglieder und junger Alterstruktur. Da Gemen große Neubau- und Zuzugsgebiete hatte, ist die Entwicklung der letzten Jahrzehnte von Wachstum geprägt. In den 50er Jahren wurde die Marienkirche als Pfarrkirche zu klein und so entstand der Neubau der Christus König Kirche. Im Jahr 2003 wurde unsere Pfarrkirche renoviert und umgestaltet, so dass jetzt der Altartisch in der Mitte der Kirche steht. Übrigens: Die Kirchentüren an der Westseite der Christus König Kirche sind kunstvoll gestaltet, und man kann dort handgreiflich spüren und sehen: jedesmal, wenn man diese Kirchentüren von außen öffnet, zieht man dem Teufel kräftig an der Nase! Schauen Sie doch auch mal hinein! Das Leben auf der Wasserburg hat über Jahrhunderte seine starken Auswirkungen auf das gesellschaftliche und kirchliche Leben in Gemen gehabt. Von dort kam auch die Initiative zur Gründung des Franziskanerklosters um 1705. Die Marienkirche in der Freiheit ist die ursprüngliche Pfarrkirche unserer Gemeinde und noch wunderschön erhalten. Das Alte Kloster, das sich an die Marienkirche anschließt, können wir als pfarrliche Räumlichkeiten nutzen. Erst seit 1892 ist unsere Pfarrgemeinde eigenständige Gemeinde. Aus seiner Tradition war Gemen ein Ort mit starken evangelischen Ursprüngen neben einer kleineren Zahl von Katholiken. Hinzu kam bis zum Nationalsozialismus die jüdische Gemeinde mit eigener Synagoge an der Ahauser Straße. Dieses Miteinander der verschiedenen Religionen und Konfessionen hat Gemen als einen Ort geprägt, in dem man offen miteinander umgeht.

von: Christoph Jäkel